Floorball: SG Nürnberg-Rohrdorf festigt Tabellenführung

Letztes Wochenende stand der zweite Heimspieltag für die SG Nürnberg-Rohrdorf auf dem Programm. Nachdem der erste Spieltag durch die Franken ausgerichtet wurde, spielten dieses Mal die Lumberjacks aus Rohrdorf die Gastgeberrolle. Entsprechend motiviert ging die Spielgemeinschaft im ersten Spiel des Tages gegen die Lokalrivalen der Wikinger München zu Werke. 

Im Gegensatz zu zurückliegenden Duellen, sollte sich an diesem Tag kein enges Match entwickeln. Von Beginn an übernahmen die Hausherren die Initative und gingen bereits nach 28 Sekunden durch ein Tor von Kasper Pesonen in Führung. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich verlagerte sich das Spielgeschehen immer mehr in das Drittel der Münchner, was zu zwei weiteren Treffern durch Felix Lermer und Alexander Kroll führte. Auch im zweiten Drittel setzte sich die Überlegenheit der SG Nürnberg-Rohrdorf fort, so dass drei weitere Treffer durch Christian Merkel, Jakob Fischbacher und erneut Alexander Kroll eine beruhigte 6:1 Führung nach dem zweiten Drittel bescherte. Im letzten Drittel hieß es bereits die Kräfte für das zweite Spiel des Tages zu schonen, so dass die SG durch Christian Merkel nur noch ein Tor kurz vor Schluss zum Endstand von 7:1 beisteuerte.
Das zweite Match des Tages sollte eine deutlich schwierigere Aufgabe darstellen. Mit dem ESV Ingolstadt-Ringsee stand der direkte Tabellennachbar auf dem Spielplan, der sein erstes Spiel des Tages mehr als überlegen gegen die 2. Mannschaft der Redhocks Kaufering mit 16:1 gewinnen konnte. Ein weiterer Sieg für Ingolstadt-Ringsee hätte für das Team die Tabellenführung in der Regionalliga Süd bedeutet.
Dass dieses Ziel ausgegeben wurde, konnten Nürnbergs und Rohrdorfs Floorballer gleich mit Beginn des Spiels spüren. Hoch motiviert ließ der ESV Ingolstadt-Ringsee Angriff auf Angriff folgen, so dass es für die Gastgeber mit einem 1:2 Rückstand in die erste Drittelpause ging. Den Treffer für unser Team erzielte hierbei Christian Merkel. Auch im zweiten Drittel sollte sich das Bild zunächst nicht ändern. Die geschickt agierenden Ingolstädter steuerten zwei weitere Treffer bei, so dass es zur Hälfte der Spielzeit 1:4 gegen die Hausherren stand.
Ab der 31. Minute sollte sich aber die SG Nürnberg-Rohrdorf als anderes Team darstellen. Schritt für Schritt verlagerte sich das Spielgeschehen immer mehr in das Drittel der Ingolstädter. Das endlich wiedergefundene und bekannt sichere Kombinationsspiel der SG Nürnberg-Rohrdorf brachte durch Treffer von Kasper Pesonen, Matthias Malo und Christian Merkel binnen 184 Sekunden den 4:4 Ausgleich auf die Anzeigetafel. Als der ESV Ingolstadt-Ringsee kurz vor Ende des zweiten Drittels auch noch eine Strafzeit verbüßen musste, folgte in der 39. Minute durch einen Treffer von Alexander Kroll die Führung für die Hausherren.
Das letzte Drittel sollte sich dann nochmals extrem spannend gestalten. Erst das 6:4 durch Felix Lermer in der 53. Minute sollte den ESV endgültig auf die Verliererstraße bringen. Kurz vor Schluss konnten Matthias Malo und Matus Tomaskovic sogar noch auf 8:4 erhöhen. Durch den zweiten Sieg des Tages festigte die SG Nürnberg-Rohrdorf die Tabellenführung in der Regionalliga Süd. Aufgrund der verschiedenen Anzahl der durchgeführten Spiele der einzelnen Mannschaften, bietet sich jedoch ein verzerrtes Bild. So schlummern zum Beispiel die Panthers Regensburg mit 4 Spielen weniger als unser Team auf Platz 6 der Tabelle. Sollten die Panthers diese Spiele siegreich bestreiten können, würde die Tabellenführung an Regensburg wandern. 
Zum Abschluss gilt es noch zu erwähnen, das Christian Merkel mit seinen 4 beigesteuerten Treffern inkl. 2 Assists die Führung in der Scorerwertung übernommen hat. 

Tabelle:

Pl.MannschaftSp.TorePkt.
1 SG Rohrdorf-Nürnberg 12 69 : 35 27
2 SG Calw-Tübingen 10 44 : 33 20
3 ESV Ingolstadt-Ringsee 10 59 : 38 19
4 PSV Wikinger München 12 62 : 45 18
5 FC Stern München 12 43 : 42 18
6 Panther Regensburg 8 48 : 31 16
7 Sportvg Feuerbach 10 24 : 34 10
8 DJK Giants Karlsruhe-Ost 10 25 : 63

6

9 Red Hocks Kaufering II 12 26 : 79

3