Prellsteinrennen 2019

Das Prellsteinrennen – mein erster Lauf und einer der ersten Läufe wie auch die wohl traditionsreichste Sportveranstaltung in der Region (Landkreis Amberg-Sulzbach im Regierungsbezirk Oberpfalz). Zum 59. Mal starteten die rund 150 Läufer*innen vom beschaulichen Örtchen Neutras (bei Etzelwang, 36 km nordöstlich von Nürnberg) in Dreier-Teams zu einem Rundlauf durch die malerisch winterliche Landschaft. Auf 12 Kilometern liefen die Sportler*innen auf Feldwegen, durch Wald und über Wiese. Natürlich musste der Pfad auch am Prellstein – dem Namensgeber des Rennens - und der Cäciliengrotte entlang führen. Nach dem steilen Abstieg in die Grotte, war der Weg zurück auf der Stichstrecke (Kilometer 3) sehr kräftezehrend und führte unterhalb des Luginsland und des Höhenglücksteigs wurzelig entlang. Über Bürtel und Heuchling ging es nach fast zwölf Kilometern und über 300 Höhenmeter schließlich zurück ins Ziel nach Neutras. Insgesamt waren allerdings nicht nur die fünf ordentlichen Anstiege – gefühlt mehr An- als Abstiege J - für alle eine Herausforderung: die Strecke verlief über Wurzeln, Stock und Stein auf einem ständig wechselnden Untergrund durch Schnee, Eis und Matsch. Die Verpflegung wie auch die Stimmung unter den Finishern im Gasthaus „Zum Neutrasfelsen“ half über den ein oder anderen Sturz hinweg zu kommen – ich hatte nur zwei. Dennoch hat der Veranstalter mit seinem Hinweis auf Spikes durchaus einen „sicheren“ Gedanken, von dem allerdings die wenigsten Gebrauch machten. Für mich war das Endergebnis jedenfalls eine Lehre: nächstes Jahr lieber mit sicherem Tritt und etwas schneller. J Jetzt kommen aber erstmal die hoffentlich trockerenen Läufe durch die Stadt, ich wünsche allen für die Laufsaison einen sicheren und schnellen Lauf.