Team Klinikum Nürnberg e.V. - Der etwas andere Sportverein

 

Der im November 2003 gegründete Verein „Team Klinikum Nürnberg e.V." (TKN) hat sich nicht nur der Förderung des Sports, sondern auch der öffentlichen Gesundheitspflege sowie der gesundheitlichen Rehabilitation und Prävention verschrieben. Damit unterscheidet sich der Verein, der sich schon lange nicht mehr nur an Beschäftigte des Klinikums Nürnberg wendet, deutlich von anderen Sportvereinen.

Seit seiner Gründung wächst nicht nur die Mitgliederzahl des Vereins stetig, sondern auch die Breite des sportlichen Angebots, sowie die Beteiligung an und Organisation von sportlichen Events. Zur Laufsparte kamen mittlerweile Triathlon, Radsport, Floorball/Unihockey, Wandern, Cardioaktiv und im Jahr 2016 noch Line Dance hinzu.

Die Trainingsgruppen werden von qualifizierten Trainern geleitet. Es sind dies u.a. Diplom-Lauftherapeuten, BLSV-Übungsleiter C,  Lauftreffleiter/innen, Koronarsportgruppenleiter und Nordic Walking Instructors, die in ihrer jeweiligen Sportart bereits viele Erfahrungen gesammelt haben. In wohl kaum einem anderen Nürnberger Sportverein findet man eine derartige Verbindung von medizinischem und sportlichem Fachwissen.

Der Verein Team Klinikum Nürnberg hat sich sowohl dem Breiten- als auch dem Leistungssport verschrieben. Die Angebotspalette umfasst spezielle Trainingsangebote, wie Yogakurse, ebenso, wie auch wöchentliche Lauf-, Rad- oder Schwimmtreffs.

Mit dem ersten Nürnberger Silvesterlauf am 31. Dezember 2003 hat TKN erfolgreich ein Laufevent im Nürnberger Sportkalender etabliert. In kurzer Zeit hat sich der Nürnberger Silvesterlauf zum größten Sportereignis zum Jahresausklang in Nordbayern entwickelt.

 

Vereinsgeschichte

Mit einem Marathon fing alles an. Als der passionierte Marathon-Läufer und Anästhesie-Pfleger Werner Bruns und der ambitionierte Freizeit-Läufer und Leiter des Centrums Kommunikation, Information und Bildung (CeKIB) im Klinikum Nürnberg, Stephan Kolb, vereinbarten, mit einer Mannschaft des Klinikums Nürnberg am Erlanger Stadtmarathon 2001 teilzunehmen, wurde das Gesundheitsprojekt „Wir sind auch für uns da" am Klinikum Nürnberg geboren. Die Kursangebote zur Gesundheitsprävention waren gut besucht, vor allem die Laufgruppen erfreuten sich großer Beliebtheit.

Es entstand die Idee, einen Verein zu gründen, der all diese Kurse und sportlichen Aktivitäten bündeln und zugleich das Klinikum Nürnberg wirkungsvoll nach außen als „Gesundheitsbetrieb" darstellen sollte. Werner Bruns (Diplom-Lauftherapeut) und Sabine Schumm (Diplom-Lauftherapeutin) trieben die Idee voran. Am 18. November 2003 war es dann soweit. 25 Gründungsmitglieder, von der Krankenschwester bis zum Chefarzt, hoben den Verein „Team Klinikum Nürnberg e.V." aus der Taufe.

Mit dem Silvesterlauf am 31. Dezember 2003, also kurz nach Vereinsgründung, wurde TKN einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. 325 Läuferinnen und Läufer nutzten den Silvesternachmittag, um fit ins Neue Jahr zu gehen. Die Veranstaltung war ein großer Erfolg, zumal der Lauf einen familiären Charakter und für Kinder, Freizeitläufer, ambitionierte Läufer und Nordic Walker etwas zu bieten hatte. Dass sich der Silvesterlauf großer Beliebtheit erfreut, zeigen die steigenden Starterzahlen. 2004 waren es schon 725 Teilnehmer, ein Jahr später kamen 826 Läufer ins Ziel. 2006 waren es bereits mehr als 1.100 Starter - die magische 1000er Grenze damit bereits im dritten Veranstaltungsjahr geknackt. Beim zehnjährigen Jubiläums-Silvesterlauf 2012 nahmen bereits über 1800 Läuferinnen und Läufer an den vier angebotenen Läufen teil.

Unter dem Motto „Trau dich zum ersten Marathon" führten zwei Lauftherapeuten des TKN erstmals im Winter 2003 geübte und weniger geübte Läufer an ihren ersten Marathon heran. Mit Erfolg. Beim Nürnberg Marathon am 2. Mai 2004 ging TKN mit 36 Läuferinnen und Läufer an den Start. 16 Läuferinnen und Läufer wagten ihren ersten Marathon und kamen ins Ziel. 2008 feierte eine 9-köpfige Laufgruppe beim Fürther Metropolmarathon ihr Marathon-Debüt. Seitdem starten jährlich etliche TKN-Marathon-Anfänger auf regionalen und überregionalen Veranstaltungen. Die Laufabteilung kommt inzwischen auf über 200 Marathon-Finishes pro Jahr.

TKN: Regional stark - weltweit unterwegs

TKN-Läuferinnen und Läufer sind in der ganzen Welt am Start so z.B. in New York, Reykjavik, Athen, Nizza, Krakau, Venedig, Paris beim Nordsee-Beach Marathon, Hamburg, Berlin, Frankfurt, München und Köln und anderswo. Seit 2005 ist TKN ausrichtender Verein des TÜV Rheinland Indoor-Marathons. Die TKN-Radgruppe überquerte 2005 die Alpen, das Unihockey-Team hat den Ligaspielbetrieb aufgenommen, die Triathlon-Gruppe nahm 2006 mit acht Einzelstartern und sechs Staffeln beim Quelle Challenge in Roth teil. Sie absolvierten die 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42 km Laufen mit Bravour. Inzwischen stellt der Verein in Roth bei der größten Triathlonveranstaltung weltweit jährlich mit rund 15 Staffeln und 15 Einzelstarterinnen eines der größten Vereinsteams.

Seit mehreren Jahren haben TKN-Mitglieder die Möglichkeit zu besonders günstigen Konditionen ein professionelles Trainingslager zu absolvieren. Das Trainerteam des privaten Veranstalters "Strukturtraining Nürnberg Trainingsreisen" bietet für TKN-Mitglieder die ideale Vorbereitung auf die Lauf-, Rennrad- und Triathlon-Saison auf der Ferieninsel Lanzarote an. Vom Einsteiger über ambitionierte Hobbysportler bis zu Spitzen-Athleten kann jeder individuell von den Angeboten im Bereich Laufen, Schwimmen und Radfahren Gebrauch machen. Dabei geht es um Trainingspraxis und -theorie, Lauftherapie, Technik und Ernährung.

Seit Oktober 2004 hat sich eine weitere erfolgreiche Abteilung im TKN etabliert: Das 1.Nürnberger Unihockey Team ´04 (1. NUTs ´04). Bei der einfach zu erlernenden Sportart handelt es sich um eine Mischung aus Hallen- und Eishockey, welche ohne Skates, mit Schlägern aus Kohlefaser/Kunststoff und einem gelöcherten Kunststoffball auf normalem Hallenboden gespielt wird. Im Jahr 2008 konnte das TKN-Team die bayerische Meisterschaft erringen. Zwischenzeitig wurde die Sportart international einheitlich in Floorball umbenannt.